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Peißnitz! Wir singen
Am 23. Juni laden Peißnitzhausverein und Verein Deutsche Sprache um 16 Uhr zum gemeinsamen Singen am Peißnitzhaus in Halle (Saale) ein
Am 23. Juni sind Jung und Alt wie Groß und Klein ab 16 Uhr zum gemeinsamen Singen am Peißnitzhaus eingeladen. Unter der Leitung des halleschen Musiklehrers Dr. Gottfried Baier reicht das Repertoire von »Alle Vögel sind schon da« über »Hey, Pippi Langstrumpf« und »Morning Has Broken« bis »Kein schöner Land«.
„Singen bringt Lebenslust, macht Spaß und fördert das Wohlbefinden. Dennoch wird immer weniger oder kaum noch gemeinschaftlich gesungen. Das brachte uns auf die Idee, Sprachpflege und Gesang zu vereinen“, erläutert Arne-Grit Gerold, Leiterin der Regionalgruppe Sachsen-Anhalt des Vereins Deutsche Sprache.
Abb.: © dimasic50 - Fotolia.com/Jörg Bönisch
Übersetzt du noch oder fährst du schon?
4. Endmark-Studie zur Verständlichkeit englischer Werbesprüche
(April 2013) Die Kölner Agentur Endmark hat ihre vierte Studie zum Verständnis von englischen Werbesprüchen veröffentlicht. Dieses Mal sollten die über 1.000 Teilnehmer der Umfrage englische Sprüche von zwölf ausländischen Automobilherstellern sinngemäß übersetzen. Sie „zeigt erneut auf, dass der Einsatz der englischen Sprache in deutschen Werbebotschaften wohl überlegt sein sollte“.
Bereits die drei vorausgegangenen Endmark-Umfragen aus den Jahren 2003, 2006 und 2009 kamen immer zu dem gleichen Ergebnis: Über zwei Drittel der deutschen Verbraucher verstehen die englischen Werbebotschaften nicht oder interpretieren sie falsch.
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Abb.: © Valentina R. - Fotolia.com
27. April 2013: Mitgliederversammlung der Regionalgruppe Sachsen-Anhalt des Vereins Deutsche Sprache in Köthen
Neuwahl der Leitung der Regionalgruppe: Arne-Grit Gerold, Jörg Bönisch und Bernd Eggeling verantworten die Geschicke für die nächsten drei Jahre
Foto: Wolfgang Müller-Bönisch
Am 27. April fand in Köthen die Mitgliederversammlung der Landesregionalgruppe Sachsen-Anhalt des Vereins Deutsche Sprache e. V. (VDS) statt. Wichtigster Tagesordnungspunkt war die nach der Vereinssatzung vorgeschriebene Neuwahl der ehrenamtlichen Leitung für die Regionalgruppe. Dipl.-Ing. Formgestalter Arne-Grit Gerold (Bildmitte) und Dipl.-Ing. Jörg Bönisch (links im Bild) wurden als Leiterin und deren Stellvertreter für die nächsten drei Jahre wiedergewählt. Als Beisitzer wählten die VDS-Mitglieder Dipl.-Ing. Bernd Eggeling (rechts im Bild) in das Ehrenamt.
Jacob und Wilhelm Grimm: Die Begründer der Germanistik
200 Jahre Grimms Märchen: In diesem Jahr finden zahlreiche Veranstaltungen statt • Spuren auch in Sachsen-Anhalt: Museum Haldensleben zeigt Einzelstücke aus dem Familiennachlass
Die 1785 und 1786 in Hanau geborenen Brüder Jacob und Wilhelm Grimm gingen nicht nur als Märchen- und Sagensammler und deren Bewahrer in die Geschichte ein, sondern auch als Begründer der germanischen Sprachwissenschaften. In diesem Jahr wird das Leben und Wirken der Grimms in der hessischen Landesausstellung »Expedition Grimm« in Kassel gewürdigt.„Kassel begreift sich als die heimliche Grimm-Hauptstadt. Die Brüder Grimm haben ihre Kasseler Zeit selbst in besonderer Weise gewürdigt und herausgehoben“, betont Bertram Hilgen, Oberbürgermeister der Stadt Kassel. In der Stadt, in der die Brüder Grimm mehr als 30 Jahre gelebt und gearbeitet haben, wird im Brüder Grimm-Museum die Erinnerung an ihr Leben und Wirken wach gehalten. Zu den wertvollen Museumsstücken gehören die Bestände an Handexemplaren und Erstdrucken der Werke der Brüder Grimm. Besonders sehenswert ist ein Handexemplar der Kinder- und Hausmärchen von 1812/1815.
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Einen Überblick über die zahlreichen Veranstaltungen im Themenjahr »Grimm 2013« gibt es auf dieser Seite: www.grimm2013.nordhessen.de.
Abb: Plakat Landesausstellung Hessen: © projekt2508
23. April 2013: Welttag des Buches und des Urheberrechts
Den 23. April hat die UNESCO 1995 zum Welttag des Buches und des Urheberrechts ausgerufen. Der Todestag von Shakespeare und Cervantes soll auf die fundamentale Bedeutung des Buches und seine unverzichtbare Rolle insbesondere in der Medien- und Informationsgesellschaft hinweisen.
Bücher sind das kulturelle Gedächtnis der Menschheit, denn sie überliefern Geschichte und Geschichten in Schriftform. Einst in Scriptorien von Mönchen in hoher Kunstfertigkeit von Hand in kleinen Auflagen zu Papier gebracht, entstand mit dem Buchdruck mit beweglichen Lettern eine Massenware und das niedergeschriebene Wissen erfuhr eine weite Verbreitung. Bücher überdauerten die Jahrhunderte, wenn sie nicht der Fäulnis oder dem Feuer zum Opfer fielen.
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12. März 2013: Podiumsdiskussion »Ausgeprägte Medienkompetenz - mangelnde Deutschkenntnisse: Wie ist es um die Bildung bestellt?«
Prof. Paul D. Bartsch, Dr. Simone Danek, Benjamin Ziyad, Dagmar Röse, Thomas Lippmann, Prof. Hans-Joachim Solms (v.l.n.r.) diskutierten mit den Gästen im MMZ (Foto: Jörg Bönisch)

Auf Einladung des VDS diskutierten Prof. Paul D. Bartsch, Fachgruppenleiter Medienbildung beim Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA), Dr. Simone Danek, Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Halle-Dessau, Thomas Lippmann, Vorsitzender des Landesverbandes Sachsen-Anhalt der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Prof. Hans-Joachim Solms, Professor für Geschichte der deutschen Sprache und älteren deutschen Literatur an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, und Benjamin Ziyad vom Landesschülerrat Sachsen-Anhalt das Rahmenthema „Ausgeprägte Medienkompetenz – mangelnde Deutschkenntnisse: Wie ist es um die Bildung bestellt?“. Die Gäste verdeutlichten ihre Standpunkte und diskutierten diese mit dem Publikum. Dagmar Röse, Leiterin des Studios Dessau-Roßlau beim MDR Sachsen-Anhalt, moderierte die Podiumsdiskussion.
Die „Mitteldeutsche Zeitung“ sprach zur Podiumsdiskussion mit Jörg Bönisch, stellvertretender VDS-Beauftragter in den Regionen Halle (Saale) und Magdeburg, über den Stand der deutschen Sprache sowie die Ziele des VDS. Bönisch berichtete, dass deutsche Schulabgänger vor allem „Mängel in der Lesekompetenz, in der Rechtschreibung, in der Grammatik und beim Textverständnis (aufweisen). [...] Themen, mit denen sich der VDS seit Jahren beschäftigt.“ Kern der Probleme sei „die zunehmende generelle Vernachlässigung der deutschen Sprache“. Weitere Ursachen seien die Verarmung des Wortschatzes, Abkürzungen in den neuen Medien und die „inflationäre Übernahme von Anglizismen“. Zentrale VDS-Forderung für bessere Deutschkenntnisse sei mehr Deutschunterricht an den Schulen.
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21. Februar 2013: Internationaler Tag der Muttersprache
UNESCO unterstützt sprachliche und kulturelle Vielfalt • Muttersprache ist Merkmal der kulturellen Identität
Aus Anlass des alljährlich am 21. Februar stattfindenden Internationalen Tages der Muttersprache mahnt die Regionalgruppe Sachsen-Anhalt des gemeinnützigen Vereins Deutsche Sprache e. V. (VDS) einen sorgsamen, verantwortungsvollen und selbstbewussten Umgang auch mit unserer Muttersprache an. Von den rund 6.000 Sprachen, die heute weltweit gesprochen werden, sind nach Einschätzung der UNESCO die Hälfte vom Verschwinden bedroht, alle zwei Wochen geht eine Sprache verloren.
„Dieses Schicksal droht der deutschen Sprache wohl nicht, doch der Wegfall von internationalen Zoll- und Handelsgrenzen sowie die immer weit reichendere politische Regulierung dürfen nicht dazu führen, dass die Nationen ihre sprachliche Eigenständigkeit verlieren. Auch wenn die großen marktbeherrschenden und global agierenden Wirtschaftsmächte, insbesondere aus Übersee bzw. dem englischsprachigen Raum, ein profitables Interesse daran haben, ihre kommerziell auf die Erschließung immer neuer Absatzmärkte ausgerichteten Bestrebungen mit einer Einheitssprache durchzusetzen. Um so auch zwangsläufig über die Sprache deren Kultur und Denkweisen zu transportieren“, erläutert Arne-Grit Gerold, ehrenamtliche Leiterin der VDS-Regionalgruppe Sachsen-Anhalt.
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Abb.: © thingamajiggs - Fotolia.com
16. November 2012: 9. Bundesweiter Vorlesetag mit Rekordbeteiligung
Kultusminister Stephan Dorgerloh las Schülern in Magdeburger Grundschule vor • Vorlesemarathon in der halleschen Stadtbibliothek fand regen Zuspruch
Der hallesche Vorlesepate Werner Schütt las in der Stadtbibliothek vor Kindern des Hortes „Albrecht Dürer“ (Foto: Jörg Bönisch)
Der 9. Bundesweite Vorlesetag ist ein Tag der Rekorde: Über 48.000 Menschen teilten ihre Freude am (Vor-)Lesen mit anderen und setzten damit ein großes öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Lesen. Mit dieser Teilnehmerzahl wurde der bisherige Rekord von 12.000 Vorlesern aus dem vergangenen Jahr vervierfacht. Sachsen-Anhalts Kultusminsiter Stephan Dorgerloh las in der Magdeburger Grundschule Weitlingstraße aus Bernd Flessners „Käpt'n Blaubär, Seemannsgarn - Geschichten zum Mitmachen“ vor. Und weil nicht nur Kinder gern in Bücherwelten eintauchen, lud die ehrenamtliche Initiative »Lesewelt Halle« Klein und Groß zum Vorlesemarathon in die Stadtbibliothek ein.
Der 10. Bundesweite Vorlesteg findet am 15. November 2013 statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.vorlesetag.de.
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20. Oktober 2012: Kulturpreis Deutsche Sprache in Kassel verliehen
Der Kulturpreis Deutsche Sprache 2012 ging an Peter Härtling, das Projekt „Was hab’ ich?“ und die „Sendung mit der Maus“
Preisträger und Laudatoren der diesjährigen Preisverleihung im Kongress Palais Kassel (Foto: Jörg Bönisch)
Den mit 30.000 Euro dotierten Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache für das Jahr 2012 erhielt der Schriftsteller Peter Härtling (5.v.l.). Der mit 5.000 Euro dotierte Initiativpreis Deutsche Sprache ging an das medizinische Beratungsprojekt „Was hab' ich?“ (Ansgar Jonietz, Johannes Bittner, Anja Kersten - 1. bis 3.v. l.) und den undotierten Institutionenpreis Deutsche Sprache erhielt die Redaktion der „Sendung mit der Maus“ (rechts im Bild). Der Kulturpreis Deutsche Sprache wurde in diesem Jahr zum zwölften Mal von der Eberhard-Schöck-Stiftung (Baden-Baden) und vom Verein Deutsche Sprache für besondere Verdienste um die deutsche Sprache vergeben.
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3. Oktober 2012: 100 Jahre Deutsche Nationalbibliothek Leipzig und Frankfurt am Main
Das schriftliche Gedächtnis unserer Nation feiert Geburtstag
Das prachtvolle, im Stil der Frührenaissance errichtete Hauptgebäude der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig (Foto: Jörg Bönisch)
Leipzig, Deutscher Platz 1: Seit nunmehr 100 Jahren die erste Adresse, wenn es um Bücher und Schrift geht. Im Jahr 2010 kam das Deutsche Musikarchiv hinzu, welches sich vordem in Berlin befand. Hier wird nationales Kulturgut verwahrt und in Lesesälen sowie im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nicht nur Studenten und Wissenschaftler, sondern auch Sprach- und Literaturfreunde finden hier einen schier unerschöpflichen Fundus der Schrift- und Buchkunst. Denn die Deutsche Nationalbibliothek sammelt alle deutschen und deutschsprachigen Publikationen und Musikveröffentlichungen ab 1913 sowie im Ausland erscheinende Germanica und Übersetzungen deutschsprachiger Werke. Die Sammlung wird archiviert, umfassend dokumentiert und bibliografisch verzeichnet. Neben der Nutzung der Sammlungen an den Standorten Leipzig und Frankfurt am Main werden Dienstleistungen für Bibliotheken, Buchhändler, wissenschaftliche Einrichtungen und individuelle Nutzungen im Internet angeboten.
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Gedanken zum Europäischen Tag der Sprachen am 26. September 2012
Aus Anlass des alljährlich am 26. September stattfindenden Europäischen Tages der Sprachen mahnt die Landesregionalgruppe Sachsen-Anhalt des gemeinnützigen Vereins Deutsche Sprache e. V. (VDS) einen sorgsamen, verantwortungsvollen und selbstbewussten Umgang mit unserer Muttersprache an. Ziel des vom Europarat 2001 erstmals ausgerufenen Aktionstages ist es, zur Wertschätzung aller Sprachen und Kulturen beizutragen. So soll die Mehrsprachigkeit gefördert und das reiche Erbe der europäischen Sprachen bewahrt werden.
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Kammersängerin Edda Moser lud am 14. September 2012 zum Festspiel der deutschen Sprache ins Goethe-Theater nach Bad Lauchstädt
Auch in diesem Jahr holte Edda Moser (3.v.r.) die Größen der deutschen Schauspielkunst nach Bad Lauchstädt: Hermann Beyer, Benjamin Krüger, Anna Thalbach, Hans Stetter, Elisabeth Trissenaar, Christian Grashoff, Norbert Beilharz und Katharina Thalbach (v.l.n.r., Foto: Jörg Bönisch)
Das »Festspiel der deutschen Sprache« fand in diesem Jahr zum sechsten Mal in Bad Lauchstädt statt. Die von Kammersängerin und VDS-Mitglied Edda Moser 2006 ins Leben gerufenen Lesungen sind aus dem Kulturleben Mitteldeutschlands nicht mehr wegzudenken. Hier treffen sich Schauspieler und Autoren, um die deutsche Sprache zu feiern, ihre Ausdruckskraft und ihre Schönheit zu genießen und zugleich ihrer Banalisierung entgegenzuwirken. Das Festspiel bietet dem Publikum hochkarätige literarische Texte, historische aber auch moderne Sprachkunstwerke. „Das Festspiel der deutschen Sprache hat die vornehme Aufgabe, uns Lessings »Nathan der Weise« zu Gehör zu bringen”, waren in diesem Jahr Mosers Eröffnungsworte. „In allen Ecken und Enden der deutschsprachigen Länder brodelt es zu Fragen: Jesus von Nazaret, Mohammed oder Abram? Nathan wird die schwere Frage gestellt, welcher der drei Propheten Recht habe. Diese Frage stellt sich uns täglich. Darum ist Nathan der Weise aktueller denn je. Viele Theater deutscher Sprache spielen heute wieder den Nathan, da das Thema zwar unbequem, aber offensichtlich sehr lebensnah ist. Nathan löst das Rätsel, als er von den Ringen des Weisen berichtet. Saladin folgt diesen Worten.”
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9. September 2012: VDS anlässlich des zwölften Tages der deutschen Sprache beim dritten Fontänefest auf der Ziegelwiese in Halle (Saale)
Dicht umlagert war der Stand des Vereins Deutsche Sprache (Foto: Jörg Bönisch)
Knapp 300 Interessierte kamen zum VDS-Stand auf der Ziegelwiese, um sich über unseren Verein und unsere ehrenamtliche Tätigkeit zu informieren. Arne-Grit Gerold (stehend in der Mitte des Fotos), ehrenamtliche Leiterin der Landesregionalgruppe Sachsen-Anhalt des VDS, zu den Beweggründen: „Wir möchten ins Gespräch kommen, denn mit unserem Verein gibt es eine Bürgerbewegung, die der deutschen Sprache wieder zu der ihr angemessenen Bedeutung und Wertschätzung verhelfen und das Interesse an Sprachentwicklung wecken will. Wir wollen dafür sorgen, dass über die deutsche Sprache gesprochen und diskutiert wird. Wir freuen uns über den regen Zuspruch und auch darüber, dass einige Vereinsmitglieder den Weg auf die Ziegelwiese gefunden haben, um uns bei der Standbetreuung zu unterstützen.”
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15./16. Juni 2012: Bundesdelegiertenversammlung des Vereins Deutsche Sprache in Lübeck
Wahl des Vorstands • Erfahrungsberichte und Diskussion über inhaltliche Ausrichtung
Jörg Bönisch (am Pult) spricht zu den Delegierten (Foto: Wolfgang Müller-Bönisch)
Am 15. und 16. Juni war der Verein Deutsche Sprache e. V. (VDS) in Lübeck zu Gast. Rund 200 Mitglieder und Delegierte des VDS aus der ganzen Welt kamen im Rathaus der Hansestadt zu ihrer Delegiertenversammlung zusammen. Im Bürgerschaftssal wählten sie für die nächsten drei Jahre ihren Vorstand, zogen Bilanz über das vergangene Jahr und diskutierten, stellvertretend für rund 35.000 Vereinsmitglieder, die inhaltliche Ausrichtung des VDS. Für die Landesgruppe Sachsen-Anhalt fuhren die Regionalleiterin Arne-Grit Gerold und ihr Stellvertreter, Jörg Bönisch, als stimmberechtigte Delegierte nach Lübeck. Die Delegiertenversammlung des Jahres 2011 wurde von der Regionalgruppe 06 Halle (Saale) in Merseburg ausgerichtet.
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Wie ist es um unsere Muttersprache bestellt? - Der Versuch einer Bestandsaufnahme
Der Verein Deutsche Sprache stellte sich am 22. Mai 2012 im Haus der Demokratie Leipzig vor
Angelika Snicinski-Grimm, Leiterin der VDS-Regionalgruppe 04 Leipzig, Claudia Schrader, Haus der Demokratie Leipzig, Arne-Grit Gerold und Jörg Bönisch, VDS-Regionalgruppe 06/39 Halle (Saale)/Magdeburg (v.l.n.r., Foto: Wolfgang Müller-Bönisch)
Arne-Grit Gerold (im Bild stehend), ehrenamtliche Leiterin der Regionalgruppe Sachsen-Anhalt und ihr Vertreter, Jörg Bönisch, versuchten am 22. Mai im Haus der Demokratie Leipzig mit 25 Gästen eine Bestandsaufnahme der aktuellen, teilweise bedenklichen sprachlichen Entwicklungen in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Bildung und Medien – also in nahezu allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Sie zeigten auf, was der VDS unternimmt, diese mit vielfältigen Aktionen, Preisverleihungen, Veranstaltungen oder Veröffentlichungen zu beeinflussen.
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